Geschichte des Kegelns

Definition

Kegeln ist eine Sportart, bei der der Spieler zumeist von einem Ende einer glatten Bahn aus mit kontrolliertem Schwung eine Kunststoffkugel ins Rollen bringt, um die am anderen Ende der Bahn aufgestellten neun Kegel umzulegen. (Quelle: Wikipedia)

 

Altes, schon im Mittelalter verbreitetes deutsches Unterhaltungsspiel, bei dem vom einen Ende der Kegelbahn aus mit Kegelkugeln die am anderen Ende aufgestellten Kegel umzuwerfen sind; seit Anfang des 19. Jahrhunderts in sportlichen Formen. (Quelle: wissen.de)


Disziplinen

Beschreibung der vier Bahnarten:

  • Asphalt-/Classic: Meisterschaftsspiel 120/200 Wurf auf 4 Bahnen. Kugellaufflache aus Asphalt/Kunststoff, 19,50 m lang, 1,50 m breit. Verbreitung: Suddeutschland und neue Bundeslander, international in 14 Landern.

  • Bohle: 200 Wurf auf Bohlebahnen, nur in die Vollen, mit Gassenwechsel nach je 25 Wurf. Verbreitung: Norddeutschland, Danemark, Polen.

  • Schere: 120 Wurf, Kombination aus Spiel in die Vollen und Abraumen mit Gassenzwang. Verbreitung: Rheinland, Saarland, Westeuropa.

  • Bowling: 10 Pins, Pramisystem (Strike/Spare), 3-8 Spiele je Wettkampf. Weltweit verbreitet.


Entwicklung / Geschichte

Chronologische Meilensteine des Kegelspielens (Auszug):

  • ca. 3500 v. Chr.: Erste Zeugnisse in einem agyptischen Kindergrab

  • 8. - 12. Jahrhundert: Begriff 'Chegil' im Althochdeutschen

  • 1885: Grundung des Zentralverbandes Deutscher Kegelklubs in Dresden (07. Juni 1885)

  • 1889: Umbenennung in 'Deutscher Keglerbund (DKB)'

  • 1924: Einfuhrung des Bundeskegelsportabzeichens (BKSA)

  • 1950: Neugrudung des DKB nach dem 2. Weltkrieg

  • 1952: Grundung der Federation Internationale des Quilleurs (FIQ)

  • 1979: Anerkennung durch das IOC als olympische Sportart

  • 1990: Aufnahme der neuen Bundeslander in den DKB